Corona-Quarantäne: Das Epizentrum schöpferischer Kreativität

Die Quarantäne während der Corona-Pandemie hat sicherlich sehr viele negative Seiten. Deswegen werden nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen Stimmen laut, die Quarantäne zu lockern.

Denn die soziale Isolierung macht sehr viele Menschen traurig, die diese bisher in diesem Ausmaß nicht gewohnt waren. Aus diesem Grunde schalten sich sogar Ethikräte in die Diskussion ein und schlagen eine moderate Lockerung der Quarantäne vor. Bevor es soweit ist, lohnt sich jedoch ein Blick auf die guten Seiten der Quarantäne, die folgend skizziert werden.

Große Veranstaltungen von Kunstausstellungen und Konzerte sind während der Quarantäne verboten. So sind gerade die Musiker und Künstler verpflichtet, ebenfalls zu Hause zu bleiben. Sie können nun die gewonnene Zeit abgesagter Pressetermine, Konzerte, Galashows etc. dazu nutzen, neue Werke zu malen oder zu komponieren.

Viele Bands wie auch „die Ärzte“ kündigen bereits per Social Medias an, dass eine neue „Platte“ danach erscheinen wird. Richtige Künstler werden den innerlichen Drang verspüren, nicht passiv auf dem Sofa zu sitzen, sondern gerade die Stille und das Nachdenken zu nutzen, um Neues zu kreieren. Die Fans dürfen also gespannt sein, was schon bald herauskommen wird.

Die Personen, die bisher nicht kreativ waren, können dies mit der gewonnenen Zeit an sich ebenso entdecken. Die Stunde ist da, um selbst den Pinsel in die Hand zu nehmen, ein E-Book zu schreiben, ein Instrument zu erlernen oder ein Lied zu komponieren, falls das Wunschinstrument schon gut beherrscht wird. Gerade das Leid oder die Angst muss nicht hinderlich sein, die wir während der Corona-Pandemie haben.

Denn die großen Künstler der Geschichte hatten ebenso ihre Auffälligkeiten, die sie nicht an ihrer schöpferischen Kreativität hinderten. Manchmal schien sogar das Gegenteil dessen vorhanden zu sein. Für einen selbst kann dies die Grundlage für tolle Geschichten sein, die sich beispielsweise in einem E-Book niederschreiben lassen. Das ist nicht nur Ablenkung, sondern gleichzeitig Verarbeitung des Zustandes in der Quarantäne.